Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen und somit kulturelles und politisches Zentrum des ostdeutschen Bundeslandes. Mit rund 512.000 Einwohner ist sie nach Leipzig ausserdem die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes. 1206 wurde die im Elbtal liegende Stadt das erste Mal urkundlich erwähnt und blickt demnach auf eine lange Geschichte zurück. Heute ist sie ein Ballungszentrum für Kultur und zahlreiche Hochschulen und ein Knotenpunkt für Wirtschaft und Verkehr.
Besonders bekannt machen die Stadt jedoch ihre zahlreichen baulichen Meisterwerke im barocken und mediterranen Stil, weshalb sie auch als Elbflorenz bezeichnet wird. Die Hofkirche, die Frauenkirche, die Semperoper, das Dresdener Schloss und der Zwinger sind nur einige Beispiele für Bauwerke die zum Teil auch Museen oder Sammlungen von Weltrang beherbergen und so Jahr für Jahr hundertausende von Touristen anlocken.
In der langen Geschichte der Stadt kam es immer wieder zu einschneidenden Ereignissen, wie zum Beispiel der starken Zerstörung des Stadtgebietes durch britische und amerikanische Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs oder dem Elbehochwasser im Jahre 2002. Jedoch wurde die Stadt jedes mal wieder aufgebaut beziehungsweise instand gesetzt, was wohl im Wiederaufbau und der Wiedereröffnung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Frauenkirche im Jahr 2005 seinen Höhepunkt fand. Diese komplettiert nun wieder die einmalige Silouette der Dresdener Altstadt am Elbufer. Aufgrund der einmaligen Bausubstanz wurde das Elbtal als Gesamteinheit sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, dieser Titel wurde der Kulturlandschaft jedoch wieder aberkannt, weil ein Brückenneubau das Stadtbild vermeintlich zu stark stört.
Neben dem vielfältigen architektonischen und kulturellen Angebot (neben Museen gibt es auch bedeutende Theater und Opernhäuser) ist Dresden jedoch auch ein bedeutendes Zentrum für Sport, Wissenschaft, Bildung und Verkehr, weshalb die Stadt und ihr gesamter Ballungsraum zu einem der dynamischsten in ganz Deutschland zählt.